Allgemeinbildende Fächer

Freiwillige KMK-Zertifikatsprüfung in Englisch an Berufsschulen

Die Zertifikatsprüfung findet einmal pro Schuljahr statt. Sie prüft und bescheinigt detailliert berufsspezifische Fremdsprachenkenntnisse und wird in drei verschiedenen Berufsfeldern, differenziert nach kaufmännisch verwaltenden Berufen, gewerblich-technischen Berufen und gastgewerblichen Berufen angeboten. Das Zertifikat orientiert sich an europaweiten Standards, dem Europäischen Referenzrahmen, der vom Council of Cultural Coorporation (CDCC) des Europarats ausgearbeitet wurde.

Die Azubis können sich unabhängig von der Benotung der allgemeinen Fremdsprachenkenntnisse im Schulzeugnis auf freiwilliger Basis dieser Prüfung unterziehen. Die Zertifikatsprüfungen berücksichtigen die Bedeutung des mündlichen Sprachgebrauchs in der Arbeitswelt und enthalten deshalb neben einem schriftlichen auch einen mündlichen Teil. Zum Erwerb des Zertifikats müssen beide Teile unabhängig voneinander bestanden werden. Die Prüfungen können auf bis zu drei verschiedenen Niveaustufen durchgeführt werden, die sich an den vom Europarat entwickelten Stufen "Waystage" (Niveau I), "Threshold" (Niveau II), "Vantage" (Niveau III) orientieren; das Niveau II entspricht dabei Englischkenntnissen auf dem Niveau des Mittleren Schulabschlusses. Das bestandene KMK Zertifikat gilt darüber hinaus als Nachweis der erforderlichen Englischkenntnisse zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses an der Berufsschule.

Weitere Informationen zur freiwilligen Englisch Zertifikatsprüfung entnehmen Sie bitte den folgenden Links:

 
Offizieller Flyer (387,90 KB)
 

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Das allgemein bildende Fach Deutsch ist Pflichtfach und wird in allen Klassen und in allen Jahrgangsstufen erteilt.
Das Unterrichtsfach Deutsch an der Berufsschule und der Berufsfachschule soll die Schüler(innen) anleiten, Situationen und Aufgaben im beruflichen und privaten Alltag zu bewältigen. Ein wesentliches Ziel des Deutschunterrichts ist es daher, das mündliche und schriftliche Sprachvermögen zu fördern.

Der Bayerische Lehrplan berücksichtigt diese Zielsetzung unter anderem durch folgende Schwerpunkte:

  • Erstellen von Texten, wie z. B. Berichte, Beschreibungen, Protokolle
  • Vorbereiten und präsentieren von Vorträgen bzw. Referaten
  • Auseinandersetzung mit Texten
  • Umgang mit Literatur
  • Gebrauch von Informationsmitteln und –techniken

In bestimmten Fällen können Schüler(innen) auf Antrag vom Deutschunterricht befreit werden. Dies betrifft beispielsweise Personen mit Hochschulzugangsberechtigung oder Schüler(innen), die bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Da in vielen Bereichen fächerübergreifend unterrichtet wird, ist eine Befreiung jedoch meist nicht sinnvoll.

Hinweise für Schüler(innen) mit Legasthenie/LRS

Beim Eintritt in die Berufsschule kann für Schüler(innen) mit Lese-Rechschreib-Störung bzw. -Schwäche ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden. Damit verbunden ist eine entsprechende Bemerkung im Zeugnis.

Legasthenie ist eine andauernde Störung des Lesens und Rechtschreibens, die entwicklungsbiologisch und zentralnervös begründet ist.
Unter der Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) versteht man ein vorübergehendes legasthenes Erscheinungsbild, das auf unterschiedliche Ursachen wie eine Erkrankung, seelische Belastung oder einen Schulwechsel zurückzuführen ist.

Ein gewährter Nachteilsausgleich gilt in der Regel für ein Jahr und wird in Zusammenarbeit mit einem Schulpsychologen erstellt.

Wolfgang Stix, StD
Fachbetreuer D (BS)

Informationen zum Sportunterricht an BS und FOS

Sport am BSZ Waldkirchen findet in der Dreifachturnhalle direkt an der Schule statt. Stundenplanmäßig versuchen wir, jeder Klasse die Nutzung der gesamten 3-Fach-Halle zu ermöglichen. Im Sportunterricht der BS werden hauptsächlich verschiedene Ballsportarten vermittelt. In den FOS-Klassen wird verstärkt Wert auf Technik und Bewegungsabläufe gelegt.

Die Gewöhnung der Schülerinnen und Schüler an eine gesundheitsfördernde Lebensweise und die Schaffung eines entsprechenden Bewusstseins werden angestrebt. Sportunterricht beinhaltet soziales Lernen und bietet Handlungs- und Erfahrungsgelegenheiten.

An unserer Schule werden außerdem ein Sport-/Turniertag, ein Skiwochenende, ein Fußballturnier mit anderen Schulen und weitere sportliche Aktivitäten angeboten.

Das Fach Sozialkunde ist Pflichtfach und wird im Rahmen des allgemein bildenden Unterrichts in allen Klassen und in allen Jahrgangsstufen erteilt. Im Rahmen der Facharbeiter- bzw. Gesellenprüfung muss in allen Ausbildungsberufen das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde abgelegt werden.

Das Unterrichtsfach Sozialkunde an der Berufsschule und der Berufsfachschule dient der politischen Bildung.

Es soll die Schüler(innen) befähigen, Zusammenhänge in unserer Gesellschaft und unserem politischen System zu verstehen. Außerdem sollen Einflussmöglichkeiten der Bürger aufgezeigt werden, um so die Schüler(innen) anzuregen, sich aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen. Schließlich soll der Sozialkundeunterricht sowohl das notwendige berufsspezifische Fachwissen, als auch berufsfeldübergreifende Kenntnisse über unser Wirtschafts- und Sozialsystem vermitteln.

Der Bayerische Lehrplan enthält dazu unter anderem folgende Themenbereiche:

  • Rechte und Pflichten in der Gesellschaft
  • Bedeutung und Probleme der sozialen Sicherungssysteme
  • Mitbestimmungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Betrieb
  • Recht in Alltag und Beruf
  • Demokratische Werte/Wertvorstellungen
  • Wirtschaftsordnungen und -systeme, Wirtschaftspolitik
  • Internationale Politik
  • Verantwortung für Natur und Umwelt

Schüler(innen) mit Hochschulzugangsberechtigung oder Schüler(innen), die sich in einer Zweitausbildung (*) befinden, können auf Antrag vom Unterricht in Sozialkunde befreit werden.

(*)Voraussetzung hierfür ist ein Verzicht der zuständigen Handwerkskammer oder IHK auf eine erneute Prüfung des Faches Wirtschafts- und Sozialkunde im Rahmen der Facharbeiter-/Gesellenprüfung. Außerdem muss die Schülerin bzw. der Schüler einen mittleren Bildungsabschluss nachweisen.

Da in vielen Bereichen fächerübergreifend unterrichtet wird, ist eine Befreiung jedoch meist nicht sinnvoll.

Wolfgang Stix, StD
Fachbetreuer SK

Religionsunterricht am BSZ Waldkirchen

Ziel des Religionsunterrichts ist, die Schüler(innen) zu befähigen sich eine eigene Meinung über Glauben und Religion zu bilden. Der Religionsunterricht soll daher ein Ort des Nachdenkens und des Gesprächs sein. Auf dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen werden die Schüler(innen) angeregt, sich mit den Unterrichtsinhalten kritisch auseinander zu setzten und ihr Wissen über die Religion zu vertiefen. Die Religionslehrer(innen) begleiten die Schüler(innen) auf ihrer Suche nach Lebenssinn, nach Gott und einer positiven Lebensgestaltung. Sie tun dies auf dem Hintergrund ihrer eigenen Glaubens- und Lebenserfahrung und als Repräsentanten ihrer Kirche. Sie bemühen sich die Inhalte des Religionsunterricht lebensnah und lebendig zu übermitteln.

Das Angebot des Religionsunterrichts richtet sich in erster Linie an katholische und evangelische Schüler(innen). Der evangelische Unterricht kann für alle Dachdeckerklassen angeboten werden. In den 12. und 13. Klassen der FOS/BOS wird er angeboten, wenn sich genügend evangelische Schüler(innen) in der Jahrgangsstufe befinden.

Wo Interesse besteht, können auf Antrag auch bekenntnislose oder anderen Konfessionen/Religionen zugehörige Schüler(innen) am Unterricht teilnehmen.

Die ökumenische Zusammenarbeit ist den Lehrkräften der Religionslehre im Sinne einer „versöhnten Verschiedenheit“ wichtig.