QmbS – Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen

Mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 wurde am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt.

Im Laufe dieses Prozesses wurde zunächst Schritt für Schritt ein Schulspezifisches Qualitätsverständnis (= SQV) entwickelt. Dieses orientiert sich an den Rahmenbedingungen sowie Anforderungen vor Ort und stellt neben dem Leitbild einer Schule das zentrale Element des QmbS-Prozesses dar. Jedes so genannte "SQV-Ziel" wird in der Folgezeit mit konkreten und sinnvollen Maßnahmen bearbeitet. Um unsere Schülerinnen und Schüler über alle angegliederten Schularten hinweg praxisnah auf das (Berufs-) Leben vorzubereiten, laden wir beispielsweise verstärkt externe Experten in den Unterricht ein.

In diesem Zusammenhang unterscheidet man zwischen permanenten und zeitweisen Zielen. In der folgenden Übersicht erhalten Sie Informationen über unser Leitbild sowie einen Einblick, welches Qualitätsverständnis dem aktuellen Schuljahr 2016/2017 zugrunde liegt.

Neben dem bereits angesprochenen Schulspezifischen Qualitätsverständnis besteht das QmbS aus vier so genannten "Planeten".

Durch die Interne Evaluation soll das Erreichen gesteckter Teilziele durch die Befragung der beteiligten Personen überprüft werden. Dies geschieht vorrangig durch anonyme Fragebögen. Beteiligte Personen können hierbei beispielsweise Lehrkräfte, Schüler, Eltern, Betriebe und andere Partner der Berufsausbildung sein.

 

Die Externe Evaluation wird an unserer Schule in Zeitabständen von sechs Jahren von einem Beobachtungsteam durchgeführt, welches sowohl Unterrichtsqualität als auch die Rahmenbedingungen für gute Lehr- und Lernbedingungen im Auge behält. Geleitet von den dabei entstehenden Ergebnissen und Anregungen kristallisieren sich wichtige Entwicklungsziele unserer Schule heraus, die in der Prozessteuerung des Verbesserungsprozesses berücksichtigt werden.

 

Das Individualfeedback zielt auf die persönliche Weiterentwicklung der Lehrkraft ab. Dabei ist es entscheidend, sowohl persönliche Schwächen als auch Stärken herauszufinden. Die Konsequenz daraus soll sein, dass die Lehrkraft an ihren Schwächen konkreter arbeitet bzw. die Stärken noch effektiver einsetzen kann. In der Regel wird das Individualfeedback in Form eines Fragebogens eingeholt.

 

In jeder Schule gibt es viele Ideen von unterschiedlichsten Personengruppen, welche für die Entwicklung der Schule förderlich wären. Dabei führt jedoch die parallele Umsetzung dieser diversen Ideen häufig dazu, dass diese aufgrund der fehlenden Ressourcen nicht bis zum Ende umgesetzt werden können. Es ist daher notwendig, Entwicklungsvorschläge zu sammeln, diese hinsichtlich der Erreichbarkeit, des Aufwands und der Bedeutung zu bewerten und dann über deren Umsetzung zu entschieden. Im Rahmen eines strukturierten Prozesses (Prozesssteuerung) werden Ziele, Zeitfenster und Verantwortlichkeiten festgelegt, die dann zu einem sicheren Erreichen des Entwicklungszieles führen.

 

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