Staatliches Berufliches Schulzentrum
Waldkirchen
mit Außenstelle Grafenau
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Abschluss des Projekts „Schulen ohne Grenzen“ der Tourismus-Berufsfachschulen Grafenau und Trebon - Staatliches Berufliches Schulzentrum Waldkirchen

Vor 14 Tagen traf man sich noch auf tschechischer Seite. Nun wurde das Projekt „Schulen ohne Grenzen“ – initiiert und durchgeführt vom Landratsamt Freyung-Grafenau – in Waldkirchen fortgesetzt und abgeschlossen.

Die Gäste aus Trebon wurden von den Schülerinnen und Schülern der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Grafenau an der Stammschule des Beruflichen Schulzentrums in Waldkirchen herzlich in Empfang genommen. Im Physiksaal der Schule wurden die tschechischen Gäste von Schulleiter Uwe Burghardt begrüßt und sie erhielten von ihm einen Überblick über das Berufliche Schulzentrum Waldkirchen (Gebäude, Ausbildungsrichtungen, Schülerzahlen, …) und die Stadt Waldkirchen. Anschließend machten sich die Auszubildenden mit ihren Lehrern auf einen kurzen Fußmarsch durch den Stadtpark ins Zentrum von Waldkirchen. Hier wurden Gruppen aus tschechischen und deutschen Schülern gebildet. Diese erhielten dann einen Fragenkatalog mit 20 Fragen zur Stadt Waldkirchen und mussten sich auf den Weg machen, die Stadtrallye gemeinsam zu meistern. Dabei fand ein reger Austausch der Schülerinnen und Schüler statt, um sich die Aufgaben zu teilen und zu meistern.

Beim anschließenden Mittagessen im Gasthaus Meindl konnten sich die Teilnehmer stärken. Die Lehrer werteten die Fragebögen aus und das Team mit den meisten Punkten erhielt pro Teammitglied als kleinen Siegerpreis einen Eisbecher. Dann ging es zurück an die Berufsschule und dort in die Werkstätten der Schreiner. Abteilungsleiter Michael Anderle hatte hier etwas Besonderes organisiert. Die Projektteilnehmer durften selbst Hand anlegen und sich Herzen aus Holz absägen und bearbeiten. An einer weiteren Station konnte man sich an der CNC-Maschine der Holzabteilung Holzwerkstücke mit eigener Inschrift anfertigen lassen. Stolz präsentierten alle Teilnehmer ihre Werkstücke, bevor es zurück zum Bus zur Abfahrt nach Hause ging.

Insgesamt kann man sagen, dass das Projekt „Schulen ohne Grenzen“ sehr erfolgreich war. Die Teilnehmer waren mit Freude dabei und der Austausch interkultureller Art wurde gefördert und verbessert. Beide Seiten hoffen, dass das Projekt auch 2020 fortgesetzt werden kann.

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