Staatliches Berufliches Schulzentrum
Waldkirchen
mit Außenstelle Grafenau
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März 2018 - Staatliches Berufliches Schulzentrum Waldkirchen

Back to the roots - Ehemaligentreffen an der BFS HOT Grafenau

„Mir geht da das Herz auf.“, sagte Herr Eberle, Fachbereichsleiter der HOT (Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement) in Grafenau, in seiner Ansprache. Und diese Worte beschreiben den Erfolg dieses Tages.

Organisiert wurde der Tag von den 15 Schülerinnen der diesjährigen Anschlussklasse gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Herrn Haslinger. Der Startschuss für diese Veranstaltung fiel am 29. November 2017. Motiviert gingen die Schülerinnen an das Projekt heran und überlegten sich ein passendes Konzept für diesen Tag. Es sollte etwas Besonderes sein: ein Klassentreffen für die ehemaligen Schüler der BFS und zugleich ein Informations- und Netzwerktag für die derzeitigen Schüler der HOT – ein großes Miteinander von Schülern für Schüler.

Mit einem Sektempfang startet letztendlich das große Klassentreffen am 10. März 2018. Zahlreiche Ehemalige nutzten die Gelegenheit, einstige Klassenkameraden wiederzusehen und Anekdoten über die Schulzeit auszutauschen. Die derzeitigen Schülerinnen und Schüler konnten Kontakte knüpfen und sich in zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden über die Einsatzbereiche der Ehemaligen informieren. Es fand ein reger Austausch über Werdegang, Berufsmöglichkeiten und gemachte Erfahrungen statt. Für so manchen taten sich im Laufe der Gespräche ganz neue Perspektiven auf. „Auch für uns Lehrer war es etwas Besonderes, unsere Ehemaligen wiederzusehen und zu erfahren, was aus ihnen geworden ist“, betonte Frau Kölbl, die alle bisherigen Schüler/innen durch die Ausbildung und so manche Abschlussprüfung begleitete.

Um den Tag perfekt ausklingen zu lassen, bereiteten die Schülerinnen der HOT 13 ein vielfältiges und reichhaltiges Fingerfood-Buffet für ihre Gäste vor, bei dem für jeden Geschmack etwas zu finden war. Zum Schluss wollten so mancher erst gar nicht mehr nach Hause.

Ein großer Dank gebührt den Schülerinnen der Abschlussklasse: mit der Organisation und Durchführung dieses Tages machten sie ihrer Schule alle Ehre und stellten so ihr erlerntes Können unter Beweis. Nicht nur die ehemaligen und aktuellen Schüler, sondern die gesamte BFS HOT hat von diesem Tag profitiert. Der Ruf nach künftigen Veranstaltungen ähnlicher Art wurde von vielen Seiten laut.

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Tag der offenen Tür an der BFS HOT Grafenau

Artikel in "Die Neue Woche", KW 10
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Berufsinformationstag an der BFS Kinderpflege- ehemalige Schülerinnen geben Einblicke in ihren beruflichen Werdegang

BFS Kinderpflege – eine Ausbildung mit Zukunft

Ehemalige Schülerinnen geben einen Einblick in ihren beruflichen Werdegang

Die Berufsfachschule für Kinderpflege in Grafenau bietet eine zweijährige Ausbildung mit einem fachpraktischen Anteil in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Neben dem Erwerb des Mittleren Schulabschlusses eröffnen sich mit erfolgreichem Bestehen dieser Ausbildung zahlreiche Möglichkeiten.

Die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt nach staatl. geprüften Kinderpflegern ist derzeit sehr hoch. Das ist unter anderem darin begründet, dass sich die Kinderbetreuungseinrichtungen langsam, aber doch den modernen Familienformen anpassen und zum Beispiel ihre Öffnungszeiten flexibler gestalten.

Die Kindergärten im Landkreis sorgen sich bereits, dass in Zukunft der Bedarf an gut ausgebildeten und qualifizierten Kinderpflegerinnen und Kinderpflegern nicht mehr abgedeckt werden kann. Denn die Einsatzmöglichkeiten für die Absolventen sind breit gefächert: Kinderkrippen, Kindergärten, Horte, Kinderheime, Betriebskindergärten, Ganztagsschulen und Mutter-Kind-Kliniken.

Dies hat auch unser gestriger Informationstag mit einigen ehemaligen Schülerinnen gezeigt. Die Absolventinnen haben den 10. und 11. Klassen einen Einblick in ihren ganz individuellen beruflichen Werdegang gegeben.

Bereits 2013 hat Veronika Kaspar die Ausbildung an der BFS Kinderpflege absolviert. Aber damit noch nicht genug, sie hat sich im Anschluss für eine Weiterbildung zur Heilerziehungspflegerin entschieden und arbeitet derzeit als stellvertretende Gruppenleiterin mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Sie betonte, dass sie aufgrund ihres Abschlusses zur Kinderpflegerin die Voraussetzung in Form eines Mittleren Schulabschlusses und einer einschlägigen abgeschlossenen Berufsausbildung erfüllte, um auf der Fachschule für Heilerziehungspflege aufgenommen zu werden.

Auch Katja Skarday, die 2014 an der BFS Kinderpflege ihr Abschlusszeugnis erhielt, entschied sich anschließend die Fachakademie für Sozialpädagogik zu besuchen. Sie ist mittlerweile Erzieherin im Kindergarten in Holzfreyung. Auch Elisabeth Süß, die im gleichen Abschlussjahrgang war, darf sich mittlerweile Erzieherin nennen.  Sie gab uns einen Einblick in ihre Arbeit in einem Kinderheim.

Beide Schülerinnen stellten insbesondere heraus, dass die Ausbildung zur Kinderpflege eine sehr gute Voraussetzung für die Aufnahme an der Fachakademie für Sozialpädagogik war. Dies zeigte sich insbesondere darin, dass sich die fünfjährige Ausbildung zur Erzieherin auf drei Jahre verkürzte. Zusätzlich stellten sich die bereits erworbenen theoretischen und praktischen Inhalte als sehr gute Grundlage dar.

Die ehemalige Schülerin Annika Schmid erreichte ebenfalls im Jahr 2014 den Abschluss zur staatl. geprüfte Kinderpflegerin. Sie hat sich im Anschluss für eine Ausbildung zur Ergotherapeutin entschieden und ist derzeit in einer privaten Praxis beschäftigt.

2016 und 2017 verließen uns Jasmin Feineis und Corinna Perl. Beide arbeiten als Kinderpflegerinnen in der Mutter-Kind-Klinik in Bodenmais. Sie stellten den Schülerinnen und Schülern eine alternative Einsatzmöglichkeit zum Kindergarten dar.

Die Lehrerinnen und Lehrer der BFS Kinderpflege in Grafenau sind sehr stolz, dass ihre ehemaligen Schülerinnen ihren ganz eigenen individuellen beruflichen Weg gefunden haben. Ebenso erfreulich ist, dass auch dieses Schuljahr die Zahl der voraussichtlichen Absolventen nochmals zugenommen hat und somit im Juni 40 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfungen absolvieren werden und dann in dem sehr spannenden und sehr vielfältigen Berufsfeld tätig werden.

StRin Melanie Roider

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