Staatliches Berufliches Schulzentrum
Waldkirchen
mit Außenstelle Grafenau
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HOT - Staatliches Berufliches Schulzentrum Waldkirchen

HOT: Ausbildung Weltweit ab jetzt möglich

„Wenn die Zeit mit Corona vorbei ist, wenn die Schulen wieder öffnen, wenn die Länder ihre Grenzen wieder öffnen und das Vertrauen ins Reisen zurückkehrt, dann freuen wir uns über ein besonderes Angebot für unsere Schüler/innen an der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Grafenau:“

Berufsfachschule für Hotel –und Tourismusmanagement in Grafenau kann Auszubildende nun auch außerhalb Europas über neues Programm finanziell unterstützen

Das war eine freudige Nachricht aus Bonn. Berufsfachschulen werden in das Programm „Ausbildung weltweit“ ab sofort mit aufgenommen. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler der HOT nun auch außerhalb des Programms Erasmus+ (Förderung innerhalb der EU-Staaten) für die Berufspraktika finanziell gefördert werden können und somit Auslandserfahrungen z.B. in Kanada, USA, Australien, Neuseeland und vielen anderen Ländern machen können.

Auszug aus der Mitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF):

„Warum ein Förderprogramm für internationale Auslandspraktika?

Die deutsche Wirtschaft ist international und das zeigt sich an vielen Arbeitsplätzen: Ein Kunde aus den USA ruft an, die Montage findet in Chile statt oder eine neue Kollegin aus Australien verstärkt das Team in Deutschland. Mit dem Förderprogramm Ausbildung Weltweit des BMBF erhalten Auszubildende, Ausbilderinnen und Ausbilder die Chance, in ausländischen Betrieben internationale Berufskompetenzen zu erwerben. Unternehmen in Deutschland werden so dabei unterstützt, ihre angehenden Fach- und Führungskräfte sowie das Bildungspersonal auf internationale Aufgabenbereiche vorzubereiten und die Ausbildung attraktiv zu gestalten.

Ab 2020 können auch Berufliche Schulen Förderanträge stellen und Aufenthalte von Personen in schulischer Berufsausbildung bezuschusst werden. Berücksichtigt werden dabei alle Zielländer, die nicht durch das europäische Förderprogramm Erasmus+ abgedeckt werden.

Der Fokus von Ausbildung Weltweit liegt auf der Förderung von Aufenthalten Auszubildender, die während ihrer Ausbildung eine Lernphase im Ausland absolvieren. Ihre Aufgaben im Partnerbetrieb sollten inhaltlich zur jeweiligen Berufsausbildung passen, können aber natürlich gleichzeitig neue Themen, alternative Herangehensweisen und zusätzliche Fertigkeiten vermitteln. Schließlich geht es bei den Aufenthalten auch darum, andere (Arbeits-)Kulturen und Methoden während der Ausbildung kennenzulernen.“

Na, Appetit bekommen auf eine Ausbildung weltweit an der Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement Grafenau für die Zeit nach Corona – dann bewirb dich jetzt!

In der Vergangenheit hat die HOT vor allem Praktika innerhalb der EU über das Programm Erasmus+ unterstützt. Dies wird auch weiterhin so bleiben.

Allgemein kann man sagen, dass in den letzten fünf Jahren jeder Schüler der HOT mindestens ein Auslandspraktikum gemacht hat, um berufliche, kulturelle und sprachliche Erfahrungen in der Ferne zu sammeln. Insgesamt können zwei der drei Praktika im Ausland gemacht werden, ab jetzt eben auch weltweit.

Wer Interesse an der Ausbildung hat, kann sich gerne an der Schule melden, um von den Schülern und den Lehrern genauer informiert zu werden über die Ausbildungsinhalte, den doppelten Abschluss (Beruf Assistent/in für Hotel- und Tourismusmanagement und zugleich Fachhochschulreife), das duale Studium (Bachelor of Arts Tourismusmanagement), Praktika, Ausbildungsfinanzierung Bafög, Wohngeld und Wohnmöglichkeiten etc. – Telefon der HOT 08552 40680.

Anmelden kann man sich online über die Seite www.hot-grafenau.de . Dort werden auch alle benötigten Unterlagen aufgeführt.

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Deutsch-tschechischer Kulturaustausch der BFS HOT Grafenau in Waldmünchen

Am Montag, den 04.11.2019, reisten wir mit dem Bus von Grafenau nach Waldmünchen. Wir wurden von unseren Teamern Valentin, Veronika, Terka und Tina sehr herzlich begrüßt. Hier trafen wir auch zum ersten Mal auf unsere tschechischen MitschülerInnen. In verschiedenen Spielen konnten wir uns dann besser kennenlernen.

Nachmittags hatten wir dann Zeit um unsere Zimmer zu beziehen. Wir bekamen auch weitere Informationen zum Ablauf unseres einwöchigen Seminars. In einer Fragerunde konnten wir noch mehr über unsere internationalen Mitschüler erfahren. In gemischten Gruppen erstellten wir „Wappen“, die alle unsere Vorlieben und Eigenschaften abbilden sollten. Nach dem Abendessen verbrachten wir alle zusammen einen gemütlichen Abend im Schlosskeller.

Am Dienstag nach dem Frühstück machten wir als erstes Teamübungen, in denen wir uns beispielweise ohne miteinander zu reden verständigen mussten. Dabei standen wir auf Stühlen und mussten uns nach dem Geburtsdatum ordnen. Unsere Teamer wollten mit der Übung zeigen, dass man auch ohne Worte miteinander kommunizieren kann.

Anschließend erarbeiteten wir in deutsch-tschechischen Gruppe gemeinsam Schlüsselqualifikationen, die in beiden Ländern bei der Berufswahl von Bedeutung sind.

Nachmittags starteten wir mit den Vorbereitungen für den anschließenden Kulturabend. Dafür bereiteten die tschechischen und deutschen SchüleInnenr in verschiedenen Gruppen etwas über ihr eigenes Land vor.

Zum Kulturellen Abend erschienen dann alle Grafenauer SchülerInnen in Dirndl und Lederhose. Wir stellten unseren tschechischen MitschülerInnen unsere bayerisch-deutsche Kultur vor, verpackt in Präsentationen, einem traditionellen bayerischen Tanz und Spielen wie z.B. dem Maßkrug-Stemmen. Im Gegenzug erfuhren wir einiges über die tschechisch-böhmische Kultur. Durch den gemeinsamen Abend wurde das Verhältnis zwischen den Schülern gestärkt.

Zur späteren Stunde haben sich einige noch gemütlich im Schlosskeller „z’samg‘sitzt“ und so ging der Tag dann auch zu Ende.

Am Mittwoch begann es schon früh um 07:00 Uhr mit dem Frühstück. Denn im Anschluss brachen wir zum ITP (International Teamtraining Parcours) auf, den wir nach einem 45-minütigen Fußmarsch erreichten. In einigen Teamwork- und Vertrauensübungen, die wir an den verschiedenen Stationen des Niederseilgartens durchführten, wuchsen wir als Gruppe immer mehr zusammen.

Nachmittags begannen wir bereits mit den Vorbereitungen der großen Projektarbeit, an der wir den ganzen nächsten Tag arbeiteten. Abends teilten wir uns wieder auf: Ein Teil der Schüler ging mit ihrem Lehrer Herrn Lehner ins Schwimmbar Aqua fit. Der andere Teil der Gruppe konnte in der Zeit einen Film nah eigener Auswahl ansehen.

Nach dem anstrengenden Tag war die Schlossdisco der perfekte Ausgleich. Hier kümmerten sich einige tschechische und deutsche Schüler um die Musikauswahl. So wurde sichergestellt, dass die Musikgeschmäcker von beiden Nationalitäten beachtet wurden und vertreten waren. Nicht nur die Schüler haben die Disco genossen, sondern auch die Lehrer hatten Spaß.

Der Donnerstag begann nach dem köstlichen Frühstück mit einem kleinen Deutsch-Tschechisch-Sprachkurs. Dann arbeiteten wir an unseren internationalen Gruppenprojekten. Die meiste Zeit haben wir uns auf Englisch verständigt und das funktionierte hervorragend.

Nach der Vollendung der einzelnen Projekte versammelten wir uns alle wieder im großen Seminarraum. Nun konnten die Jugendlichen ihre hart erarbeiteten Projekte vorstellen.

Abends versammelten sich alle im Schlosskeller zum gemeinsamen Grillabend. Das Grillteam, Jana M. und Artur S., versorgte uns alle mit leckerem Essen. Der Abend klang gemütlich aus und jeder ging mit Vorfreude auf den nächsten Tag schlafen.

Am Freitag, den 8.11.2019, mussten wir leider wieder abreisen. Der Tag begann mit Kofferpacken und Zimmer putzen. Es folgte das Abschlussseminar, welches wir mit einer sogenannten „Honigdusche“ (sich gegenseitig anonyme Komplimente machen) beendeten. Wir verabschiedeten uns noch schweren Herzens von unseren neu gewonnen tschechischen Freunden und Teamern und tauschten unsere Kontaktdaten untereinander aus.

Schülerinnen und Schüler der HOT 11

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