Staatliches Berufliches Schulzentrum
Waldkirchen
mit Außenstelle Grafenau
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Staatliches Berufliches Schulzentrum Waldkirchen

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt

Insgesamt 36 Absolventinnen und Absolventen freuen sich über den erfolgreichen Abschluss zur staatlich geprüften Kinderpflegerin bzw. zum Kinderpflege.

An der Berufsfachschule für Kinderpflege Grafenau erhielten die Absolventen im Rahmen des diesjährigen Festakts im Pfarrheim die staatlichen Anerkennungen als Kinderpflegerin bzw. Kinderpfleger überreicht. Der Schulleiter des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums, Uwe Burghardt, und Außenstellenleiterin Johanna Kreutzer gratulierten den neuen pädagogischen Fachkräften. Musikalisch unterlegt wurde der Festakt von Damir Bedrina sowie Schülern der 10. und 11. Klasse. Nach dem Wortgottesdienst den Oberstudienrätin Ingeborg Kriegl gestaltete übernahm die Außenstellenleiterin Johanna Kreutzer die Begrüßung.

Zur Abschlussfeier gekommen waren neben den Absolventen und deren Eltern auch der 2. Bürgermeister Wolfgang Kunz, Landrat Sebastian Gruber, Alt-Landrat Alfons Urban, Landtagsabgeordneter Manfred Eibl, Bereichsleiter - leitender Regierungsschuldirektor Franz Schneider und Schulleiter Uwe Burghardt. „Ihr könnt stolz auf euch sein. Ihr habt eine wichtige Säule für Euer Leben errichtet indem ihr Euch alle zu positiven zuverlässigen Menschen mit viel Wissen in Eurem Beruf, der nötigen Sozialkompetenz und der besonders wichtigen Empathie zum Menschen und insbesondere zum Kind entwickelt habt. Die Weichen für ihre Zukunft sind gestellt, aber euer Lebenshaus ist noch lange nicht fertig“, betonte Außenstellenleiterin Kreutzer. Kinderpfleger sind gesuchte Fachkräfte. Vor allem in Ballungsräumen aber auch im ländlichen Raum sind sie Mangelware. Sie sind in der Säuglingsbetreuung, im Kindergarten, in der Vorschule oder in der Ganztagsbetreuung der Schulkinder ebenso gefragt wie in Einrichtungen für Menschen mit körperlichen und geistigen Besonderheiten. Sie können sich aber auch weiterqualifizieren zum Erzieher und schließlich ein Studium der sozialen Arbeit, der Sozialpädagogik oder des Grundschullehramts beginnen. Für den gelingenden Ausbau ihres Lebenshauses wünschte Kreutzer abschließend auch im Namen ihrer Kollegen viel Kraft, Erfolg und Gottes Segen.

Schulleiter Uwe Burghardt bezeichnete das Abschlusszeugnis einer Kinderpflegerin als Lizenz zum Geldverdienen. Noch nie war der Bedarf an Kinderpflegern so groß wie heute. Er stellte heraus, dass die Absolventen ein wichtiger Teil der Gesellschaft der Region sind und sowohl im Beruf als auch in Vereinen, Ehrenämtern und der Regionalpolitik dringend gebraucht werden. Anschließend verabschiedete er Oberstudienrätin Ingeborg Kriegl in den wohlverdienten Ruhestand.

Herzliche Grußworte sprach auch Landrat Sebastian Gruber an die Absolventen aus. Er betonte, dass der Landkreis Freyung - Grafenau stolz darauf sein kann eine Einrichtung wie die Berufsfachschule für Kinderpflege vorweisen zu können.

Leitender Regierungsschuldirektor Franz Schneider bezeichnete die Absolventen als wichtige „Säulen der Gesellschaft“, die sich während ihrer Ausbildung zu wertorientierten Menschen entwickelt haben.

Vierzehn Schülern, die das Praktikum an der Novaschool in Añoreta Malaga erfolgreich absolviert haben erhielten aus den Händen von Landtagsabgeordneten Manfred Eibl den Europass Mobilität. Er hob dessen Bedeutung hervor als ein Zertifikat, welches das persönliche Profil des Inhabers umschreibt und für jedes Bewerbungsportfolio unentbehrlich ist.

Der Elternbeiratsvorsitzende Hermann Scheuer bedankte sich bei den Lehrkräften die die Absolventen zu etwas kostbaren geformt haben. „Edelsteine, die die Gesellschaft braucht und denen wir das Kostbarste anvertrauen was wir besitzen, unsere Kinder.“

Die Begeisterung für ihren Beruf war bei der Rede des Schülersprechers Wie Yu ebenso zu spüren wie auch beim Rückblick auf die vergangenen Monate. Hinzu kam die Erleichterung nach den vielen pädagogischen Theorien und noch vielen mehr jetzt das Zertifikat in den Händen zu halten und sich demnächst im Berufsalltag als Fachkraft in der Kinderpflege bewähren zu können. Er bedankte sich stellvertretend für alle Absolventen bei dem Kollegium der Berufsfachschule für Kinderpflege und machte deutlich, wie wohl sie sich in der Zeit der Ausbildung hier gefühlt haben. Anhand einer kleinen Diashow liesen die Schüler die Highlights der letzten zwei Schuljahre noch einmal Revue passieren. Im Anschluss übernehmen Wie Yu, Verena Loibl, Alexandra Pfeffer und Julia Gaßler die Verabschiedung ihrer Lehrer, über die sie viel Humorvolles zu berichten hatten. Jeder Lehrer wurde von den Schülern auf die Bühne geholt, um ihnen mit einen kleinen Geschenk für ihre zweijährige Betreuung zu danken.

Nach einem sehr emotionalen Lied über die Freundschaft ging es dann an die Zeugnisverleihung und Ehrung der Prüfungsbesten. Drei Schüler erhielten dieses Jahr einen Preis für ihre hervorragenden Leistungen. Schwarz Manuela erzielte die Traumnote 1,0 und erhielt einen Staatspreis, den Landkreispreis sowie eine Urkunde. Einen Buchpreis erhielten Alirifini Berline (1,20) und Gsödl Melanie (1,33) Von den insgesamt 36 Absolventen bekamen 31 die Anerkennung des Mittleren Schulabschlusses.

Außerdem erhielten sechs externe Prüfungsteilnehmerinnen aus ganz Bayern ein Abschlusszeugnis. Diese absolvierten ebenfalls ihre Prüfung in der Berufsfachschule in Schlag.

Zum Abschluss dieser gelungenen Feier ließen die Absolventen Luftballons mit guten Wünschen in den Himmel steigen.

Elisabeth Dankesreiter

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Abschlussfahrt der 11. Klassen der BFS Kinderpflege

Die Abschlussfahrt der 11. Klasse der Berufsfachschule für Kinderpflege in Grafenau ging nach Prien am Chiemsee. Begleitet wurde die Klasse von ihren Lehrern Bärbel Biebl, Gudrun Kuchler und Valentin Haslinger. Untergebracht in einem Hotel, direkt am See, zeigte sich der Chiemsee bei herrlichem Wetter von seiner besten Seite. Täglich lud die Terrasse am See zum Frühstücken ein. So kam schon ab dem ersten Tag Urlaubsstimmung auf.

Die Abschlussschüler erkundeten die Gegend sowohl zu Fuß das Land, den See schwimmend oder vom Tretboot aus. Im Klassenverband ging es in den nahe gelegenen Kletterwald und per Gondel hoch zur Kampenwand. Bei beiden Ausflügen konnten die Schüler in luftiger Höhe einen anderen Blick auf das Voralpenland bekommen und die eigenen Grenzen ausloten. Natürlich durfte auch eine Schifffahrt auf dem See mit Besuch der Herreninsel mit Schloss Herrenchiemsee und ein Besuch der Fraueninsel nicht fehlen. Die Abende ließ die Klasse gemeinsam ausklingen: Man spielte Minigolf, Volleyball oder musizierte am Seeufer.

Das Ende der Fahrt kam für viele zu schnell. „Ich möchte noch da- bleiben!“, war am Tag der Abreise von vielen zu hören.

Valentin Haslinger

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Besuch der Naturparkwelten und des Europäischen Fledermauszentrums

Die 10.Klassen der Abteilung Kinderpflege fuhren mit der Waldbahn nach Bayrisch Eisenstein, um dort  die Naturparkwelten und das  Europäischen Fledermauszentrum zu besuchen. Nach der angenehmen Anreise stärkten sich die Schüler erst bei einem gemeinsamen Mittagessen im historischen Bahnhofsrestaurant, bevor die zweistündige Besichtigungstour startete. Beim Besuch der interaktiven Ausstellung des europäischen Fledermauszentrums wurden alle Sinne angesprochen. Die Schüler hörten den Ruf der Fledermäuse in einer für sie wahrnehmbaren Tonfrequenz, fühlten den Plus einer Fledermaus im Winterschlaf und lernten mit Hilfe von Filmen viel Wissenswertes über die Arten, die Lebensweise und das Vorkommen der Tiere.

Besonderes Augenmerk wurde auf die „Kinderline“ der Ausstellung gelegt. Hier führt das Maskottchen „Franzi“ die jungen Besucher durch die Ausstellung und in einen kleinen Erlebnisraum mit Spielen und anderen Unterhaltungsmöglichkeiten. Dieses museumspädagogische Konzept eignet sich besonders gut für den Kindergarten. Im Erdgeschoss erlebten die Schüler eine interaktive Ausstellung über die Natur am Arber, den „König des Bayerwaldes“. Anschließend besuchte man das Skimuseum mit der Geschichte des Skilaufs von den Anfängen bis zur heutigen Skitechnik.

Am Skisimulator konnten die Schüler zeigen, wie sie sich auf den Skiern schlagen. Im zweiten Obergeschoss erlebten die Schüler die Geschichte des Eisenbahnbaus von 1872 bis 1877. In dieser Zeit entstand die kürzeste Bahnverbindung von München nach Prag. Fasziniert waren die Schüler vom Dachgeschoss, da dieses eine 100 m2 große Modelleisenbahn im Maßstab 1:87 beherbergt.

Elisabeth Dankesreiter

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